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AKTUELLES

18.10.2017

Ein alter „Neuer“ für die BSR

In feierlichem Rahmen wurden am gestrigen Tag im Atrium des Kreisgymnasiums ein Abschied und ein „Hallo!“ vollzogen.

Frank Steinhart, ehemaliger Schulleiter der Beruflichen Schule Riedlingen, der schon als neuer Schulleiter an der Ludwig-Erhard-Schule in Sigmaringen agiert, wurde offiziell verabschiedet und Matthias Kniese als neuer Schulleiter willkommen geheißen. Zahlreiche Gäste hatten sich hierzu versammelt, darunter Landrat Dr. Heiko Schmid, Dieter Renner vom Regierungspräsidium Tübingen, die Kreisräte des Landkreis Biberach, Vertreter der Kirchen, der Betriebe, der Kammern sowie Weggefährten und Kollegen der beiden Ehrengäste. Musikalisch eingerahmt wurde die Feier durch das Bläserensemble des Kreisgymnasiums Riedlingen.

Landrat Dr. Heiko Schmid würdigte Frank Steinharts Wirken und Engagement an der BSR. So habe dieser maßgeblich dazu beigetragen, die Schule wieder stark zu machen. Steigende Schülerzahlen seien hier ein Indikator für die unermüdliche Werbung Steinharts für seine Schule. Die Wirtschaftsoberschule an diesem Standort sei durch ihn gewachsen und gediehen. Das könne Steinhart schon mit Stolz erfüllen. „Die BSR hat Zukunft“, rief Schmid dem Publikum zu und versprach, dass der Kreis alles dafür tun werde, die Schule tatkräftig zu unterstützen. Dies werde auch dem Zitat Matthias Knieses gerecht: „Der Wechsel von Steinhart zu Kniese wird keine Revolution, sondern eine Evolution.“ Alle Schulleiter der Beruflichen Schule, die er bisher erlebt habe, hätten immer umsichtig agiert und schnell auf Veränderungen reagiert. Dies zeige sich jüngst auch an der Teilnahme am Schulversuch „tabletBS“, bei dem die BSR als einzige Wirtschaftsoberschule im RP Tübingen teilnimmt. Er sehe auch beim neuen Schulleiter eine gute Zusammenarbeit als gewährleistet, der Kreis stehe als Verbündeter der Beruflichen Schule Riedlingen an Knieses Seite.

Auch Dieter Renner thematisierte die Erstarkung der BSR unter Frank Steinhart. Dieser habe seinen damaligen Schulleiter Manfred Rieger zu Besprechungen wegen des Erhalts des Schulstandortes am RP Tübingen begleitet und sei dort wegen seiner sachlichen und kompetenten Ratschläge aufgefallen. Als Stellvertreter Riegers und Abteilungsleiter habe er schon damals einen großen Beitrag zur Stabilisierung und Festigung der Schule geleistet. 2012 als Schulleiter eingesetzt habe Steinhart den Träger zu umfangreichen Investitionen bewegen können und würde nun eine hochmoderne und gut vernetzte Schule an seinen Nachfolger übergeben. „Was Steinhart erreicht hat, hat Bestand“, so Renner. Auf ihn habe aber auch Matthias Kniese großen Eindruck gemacht, als er beim Gespräch in Tübingen meinte, er finde es klasse, dass sich Baden-Württemberg eine so kleine Schule wie die BSR leiste. Daraus werde ersichtlich, welche Freude Kniese am Lehrersein habe, wie er brenne für diese kleine aber feine Schule. Somit bringe er alles mit, um die Schule erfolgreich weiterzuführen und er, Renner, sage alle Unterstützung des Regierungspräsidiums zu.

Sich „ohne Trauern in andere, neue Bindungen zu geben“ (Hermann Hesse, „Stufen“), so will Frank Steinhart auf den vor ihm liegenden, neuen Weg sehen. Keine Frage, die 14 Jahre an der Beruflichen Schule Riedlingen seien ein sehr schöner und bedeutsamer Lebensabschnitt gewesen, dennoch sei es Zeit für einen Neubeginn und für persönliche Neuentwicklung. Sein Dank für diese schönen Jahre ging zuallererst an seine Familie, vor allem an seine Frau, die ihm immer den Rücken gestärkt, ihm Mut gemacht und häufig ihre Interessen hinan angestellt habe. Auch das Regierungspräsidium Tübingen konnte er stets unterstützend an seiner Seite wissen, ebenso wie den Landkreis Biberach, der sich in schwierigen Zeiten stets für den Standort Riedlingen stark gemacht habe. Nur aufgrund der Beharrlichkeit Heiko Schmids und der Kreisräte werde es auch in der Zukunft möglich sein, „den regionalen Wirtschaftsbetrieben ein verlässlicher Partner zu sein“, so Steinhart. Sein Dank galt weiterhin auch Frau Baumann vom sachlichen Schulträger, sowie seinen Vorbildern Manfred Rieger und Ursula Schneider, dem Schulleitungsteam, Elke Vogel als auch seinen Vorrednern und dem engagierten Kollegium. Mit diesem Dank übergab er dann seinem „engen und treuen“ Wegbegleiter Matthias Kniese das Wort.

Dass dieser überhaupt zu einem solchen werden konnte, stand im Jahr 2006 noch gar nicht fest. Damals wollte er nach seinem Studium an der TU Dresden nämlich eigentlich nach Passau. Doch kurz vor dem Stichtag der Zusage kamen ihm Zweifel an dieser Entscheidung – die Oberstufe würde ihm an dieser Schule schon fehlen. Und als Kniese dann entdeckte, dass dieses „fremde“ Riedlingen auch an der Donau liegt und ihm ein Ortstermin bei Manfred Rieger so eindrücklich in Erinnerung blieb, gab er der Beruflichen Schule Riedlingen die Zusage. Dies sollte eine gute Entscheidung sein – denn später traf er im Referendariat die Frau seines Lebens, der er viel zu verdanken habe. Auch sein Vorgänger Frank Steinhart habe ihn ihm in seinem Weg bestärkt und geprägt. In welcher Schnelligkeit er dann zum Schulleiter berufen wurde, nennt er bemerkenswert und „eine organisatorische Meisterleistung.“ Schließlich lagen zwischen seinem Bewerberverfahren Ende Juni und seiner offiziellen Bestellung Ende Juli nur knapp vier Wochen. So sei er sehr dankbar für das vom Regierungspräsidium Tübingen und dem Landkreis Biberach entgegengebrachte Vertrauen. Zuletzt dankte er noch seinem Kollegium, mit dem er dafür sorgen wolle, dass der Region auch in Zukunft ein vielfältiges und vor allem „qualitativ hochwertiges Bildungsangebot“ zuteil werde. Die BSR sei auf dem Weg in ein neues Dasein, mit der Teilnahme am Schulversuch „tabletBS“, der Einführung des neuen Wahlfaches „Fit for job“ im kaufmännischen Berufskolleg I, mit Kompetenzanalysen zur besseren Abschätzung von Förderbedarf und noch mehr innovativen Ideen und Möglichkeiten. Er sei dankbar, Teil eines großartigen Teams zu sein.

Im Anschluss an den Dankesreigen lud der Landkreis Biberach zu einem Stehempfang mit allerlei Köstlichkeiten ein.

(Mg)

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